...und ich will nix verharmlosen, wirklich nicht!
aber:
meine Eltern trinken täglich,
mein Notfallkontakt 24/7
meine Bekannte ist froh, wenn sie es auf ein Drink pro Monat schafft.
....niemand, niemand in meiner Situation, den ich kenne,
hätte nix getrunken
oder anderes konsumiert.
Ich weiĂź, meine AnsprĂĽche an mich sind sehr hoch.
Niemand kann das nachvollziehen.
Beikonsum, ein kleiner Schluck, zur Beruhigung:
es sind ja keine “Drogen”!
Die Abstände werden kürzer:
10 Monate
8 Monate
5 Monate
...und das bei Corona.
Etwas nie Dagewesenes.
Trotz allem.
Obendrauf.
Zu meiner eigenen Krise.
Und nein, die 2 Flaschen (Wein)
bringen mich nicht um.
...und trotzdem
ich habe es nicht geschafft.
Meine AnsprĂĽche.
Und ihr so?
Niemand, wirklich, niemand
soll mir irgendetwas erzählen!
....immer haben irgendwelche Leute,
irgendwas zu tun,
...und immer ist irgendwas wichtiger,
auĂźer, dieses eine Leben.
Status:
Fick Dich, Du Hure!
Die unschöne Wahrheit!
DU BIST SO NAIV!
Nix weiĂźt du, gar nix!
Ich scheiss auf Nähe und Offenheit.
Ich will das alles nicht wissen.
Deswegen gebe ich auch NIX.
Es macht Dich verwundbar...
...und ich werde es ausnutzen.
Ich will, dass Du leidest.
So wie ich leide.
Du bist naiv, zu glauben nur weil ich Dich liebe,
Dir nicht weh zu tun.
Du tust es auch.
Gleiches mit Gleichem ist hier nicht die Frage.
Es wird ein Battle.
Ich will gewinnen.
Koste es, was es wolle.
Niemand herrscht ĂĽber mich!
Und genau da liegt das Paradoxon.
Genau das lasse ich eben zu._________________________
Wir sind so verloren.
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Wir suchen temporäre Spielgefährten.
Und schmeissen sie dann weg.
Wir sind nicht ehrlich!
Wir sind Arschlöcher.
Wir sind SĂĽchtige.
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Alles ist egal.
Wirklich alles.
Es gibt keine Werte mehr.
Keine Ideale,die wir so stolz hochhalten,
wenn wir nĂĽchtern sind!
...Und alle glauben uns.
Weil wir selbst davon ĂĽberzeugt sind.
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Aber es ist gelogen._ALLES!
Traue nie einem SĂĽchtigen.
Erst recht nicht einem, der ĂĽber seine Krankheit weiĂź.
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Es holt uns ein.
Auch, wenn wir die Muster erkennen
und die Strategien,die anzuwenden sind,
die Variationen kennen wir nicht.
Weil bis dato, wir alles in gleicher Schiene haben laufen lassen.
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Wir sind nicht offen.
Wir wollen Kontrolle.
Wir fallen in bekannte Muster zurĂĽck,
die wir kennen, weil das einfacher ist.
Weil wir nicht daran glauben,
dass immer die selben Strategien
fĂĽr verschiedene Variationen funktionieren.
Wir haben darin keine Erfahrung.
Uns fehlt das Vertrauen in das Ungewisse.
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Ich kann noch so viel Wasser auf meine MĂĽhlen kippen.
Stabilisierungspunkte, Dinge, die mir gut tun.
Ich habe kein Vertrauen darin,
dass sie in neuen Situationen funktionieren.
Es gibt nur ein Mittel, dass totsicher funktioniert.
Mein Stoff._____________
- RĂĽckfall
keine 2 Jahre
(so viel zur Stabilisierungsphase)
nein, momentan tut es mir nicht leid.
Ich bin schwach.
Ich bin ein Opfer.
Das war ich schon immer.
Insbesondere männlichen Bezugspersonen gegenüber.
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Ich bin nicht nur Alkoholikerin.
Niemand ist das.
Ich bin depressiv.
Ich habe null Lebenswillen.
Ich weiss nicht wozu.
Insbesondere, wenn ich nicht, wie bei meinem Stoff,
die sofortige erwartete Wirkung bekomme.
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Das Wasser auf meine MĂĽhlen.
Ich bemĂĽhe mich so hart.
Ich weiĂź darum.
Manchmal will ich einfach nicht arbeiten.
Bzw. ich tat es und nix passierte.
Es half nicht.
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Es ist so harte Arbeit!
...und Sätze, wie:
“Du schaffst das!”
sind sooo unbrauchbar.....
Nix schaffe ich, nix, was meinen eigenen AnsprĂĽchen genĂĽgt.
Nix, was “normale” Menschen schaffen.
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Tue dies, tue das,
das ist wichtig,
das hat Priorität.
Ich weiĂź das!
Ich bin nicht blöd.
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fĂĽr`s Protokoll:
1 Flasche Wein in nicht mal 40 Minuten. <<
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Ich wünschte,ihr wärt da.
Ich werde dicht machen.
Und gleichzeitig, hasse ich euch alle.
Ihr seid grad meine Feinde.
Ihr kotzt mich alle so an.
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Die andere Seite vielleicht.
Vielleicht auch nur das Unausgesprochene.
Die Wahrheit, die Unschöne.
Die, die niemand gern hört.
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Ich mache VorwĂĽrfe an Alle und Jeden.
Versinke allzu gern in Selbstmitleid.
Ich bin ein Opfer.
Und fĂĽhle mich wohl dabei!
Ich bin so produktiv, oder?
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LASS MICH!
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Es ist mir egal.
Ich weiĂź, was es heiĂźt auf der StraĂźe zu leben.
Ich gebe niemanden die Schuld,auĂźer mir selbst!
Alkoholiker
trinken ihren Stoff
nicht gekĂĽhlt!
Das ist ungesund______________
Die Frage ist so dermaĂźen simpel,
dass es für mich fast unmöglich ist, sie zu beantworten:
Was willst du?
Das offen Offensichtliche
nicht aus den Augen verlieren.
Die Krankheit
lässt uns
#verantwortungslos
agieren.
Als Erwachsene treffen wir die Entscheidung dagegen.
Nicht fĂĽr andere.
FĂĽr uns selbst.
Keep it real
aka Feldstudie
aka Ăśbungswiese
LOW battery
EMPTY
Humbled
Toxic
#CoDependency
https://bit.ly/3a5l9Te
____________
DISTANCE
SILENCE
me & myself
Wenn es zuviel kostet,
ist doch Preis zu hoch.