Das Haus mit den vielen Zimmern.
Das ist das Leben.
Es ist mein Haus, mit den vielen neuen Erfahrungen und Entdeckungen.
Ich gestalte die Zimmer und den Garten.
Habe ich beispielsweise das Gefühl Angst ganz gut in den Griff bekommen, kommt ein neues dazu > Wut in meinem Fall.
Habe ich die durchdrungen und weiss damit umzugehen,
öffnet sich auch schon die nächste Tür.
Es wird nicht fertig.
Und das ist auch gut so.
Sonst wäre es langweilig.
Bisher bin ich sehr stolz auf mein Haus.
Es ist ganz schön geworden.
Und es wird noch schöner.
Ich bin in und mit meinem Haus gewachsen.
Schuld und Scham
hatte ich bisher nicht wirklich auf dem Radar.
Klar, am Anfang der Diagnose meiner Krankheit.
Ich habe mich mit jeder Zelle meines Körpers dagegen gewehrt,
weil ich es nicht wahrhaben wollte.
Ich habe Sturzbäche geheult, ich bin tausend Tode gestorben.
Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben richtig getrauert.
Und ich habe den Kampf aufgenommen.
Es wird besser mit der Zeit haben sie gesagt.
Das stimmt, es ist besser. Dieses Thema.
Die andere Diagnosen hängen damit zusammen und sie offenbaren jetzt Baustellen/Gefühle, die ich so vorher nicht kannte.
Ich bin immer noch kein Freund von Schuld und Scham.
Sie nähren die Angst. Die kenne ich nur zu gut.
Neu ist für mich die Schuld und Scham der Anderen.
Sie wird mir übergehalftert, obwohl ich gar nix damit zu tun habe.
Ich kann damit nicht umgehen.
Und es führt auch zu gar nix.
“Was habe ich falsch gemacht? Ich hätte viel früher...”
Ja, hättest du.
Ich ich hätte es dir in diesem Moment sagen können.
Das wäre mein Moment gewesen.
Habe ich aber nicht.
Völlig falsches Setting.
Und diese Schuldzuweisung an dich, bringt mir gar nix.
Der Zug ist längst abgefahren.
Ich muss damit leben.
Das du dich schämst?
Ist deine Baustelle, nicht meine.
Da kenne ich keine Gnade.
Die einfachsten Fragen
sind die schwierigsten
und wir müssen sie selbst beantworten.
Und die Antwort ist nicht immer einfach:
Kann ich irgendetwas für dich tun?
Nein.
Nesthocker und Nestflüchter
#Resonanz 100+
Ich bin durch.
Not easy, but simple.
Der hat gescheppert!
Mein lieber Herr.
Ich bin ich.
Ich und meine Challenges.
Ich bin mein Zufluchtsort.
Ich und meine Ängste.
Ich und meine Gedanken.
Naja, das ginge jetzt so unendlich fort.......
Diese Distanz
war meine Lehre.
Ich bin wahnsinnig beeindruckt
von diesem Backloop.
Ich bin frei.
#empfänglicher
Danke, danke, danke, danke.
Ganz viele Erdbeeren.
#Eigenmacht
4.20
EINGEBUNG
Das Bild war ganz klar,
es hat sich zusammen gefügt.
Ich bin davon aufgewacht.
Und zum ersten Mal liegt mein Fokus auf dem:
> Was kann ich tun? <
statt auf:
ich will das nicht,
das macht mir Angst,
Drama!
Ich schreibe und währenddessen,
schreibt sich die Lösung wie von selbst.
Weil alles schon da ist.
Es braucht “nur” den Raum hochkommen zu dürfen.
4:44
Ich bin safe.
Meinen allergrößten Trigger habe ich überwunden.
Ich bin durchgegangen.
Ich habe alles mir mögliche dafür getan.
Ich habe dafür gearbeitet.
Ich bin über Schatten gesprungen.
Ich habe geweint, ich habe gelitten.
Aber, ich habe die Sache nüchtern betrachtet.
Mit all ihren Facetten und Variablen.
Habe Wahrscheinlichkeiten und Beweise gesucht.
Habe Irrationales aufgedröselt.
|| Habe zum ersten Mal aufgedröselt,
was ist meins, was ist nicht meins,
sondern kommt von der anderen Person
und übernehme ich nur allzu gern. ||
#bleibbeidir
sagt sich so leicht und plakativ.
Auch das ist Arbeit.
Ich habe die Strategie trainiert und eingeübt.
Auch wenn ich bis dato nicht begreifen konnte,
wie sie funktionieren sollte.
Ich habe mich darauf eingelassen.
Jetzt geht sie allmählich in Fleisch und Blut über.
Fährt auf Autopilot und die Puzzelteile fügen sich zusammen.
Und DAS knallt und scheppert,
sehr angenehm und subtil,
auch eher leise,
aber langfristig.
Puh, was n' Ritt.
Dein <3 ist weise.
#Analogie
Viele Menschen werkeln und machen und tun
in ihrem Garten.
Sie zuppeln, jäten, schnippeln, giessen, pflanzen, pflanzen wieder um
und sind ständig mit irgendwas beschäftigt.
Anstatt sich mal still und entspannt hinzusetzen,
zu beobachten, wirken zu lassen und zu genießen.
#getanistgetan
Wir müssen egoistisch sein
und wir müssen auch manchmal dicht machen.
Einfach, um uns zu schützen.
Das verfickte Helfergen haben wir eh alle drin.
Es ist das, was uns kaputt macht,
wenn wir nicht an uns selbst denken.
Öfter mal was Neues:
Aphonie
Schon Wahnsinn, wie sich die Psyche wehrt.